Supermarkt - Der Schwindel mit den Lebensmittelpreisen

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Weniger ist manchmal mehr – in die Sprache der Lebensmittelhersteller übersetzt heißt dies: weniger Inhalt, aber gleich bleibender Preis. Die Wirtschaftskrise macht auch vor der Lebensmittelindustrie und den Supermärkten nicht halt. Preiserhöhungen sind zwar in Krisenzeitenverboten, aber der alte Trick mit den "Mogelpackungen" soll den Verbraucher täuschen.

Preiserhöhungen an sich sind nicht verboten. Aber diese "Mogelpackungen" verstoßen gegen gesetzliche Regelungen. Wir Menschen kaufen unsere Lebensmittel oft nach Gewohnheit. Da fällt es nicht sofort auf, dass in der Milchpackung nicht mehr ein Liter ist, sondern nur noch 750 ml. Der Käse wiegt nur noch 375g, im Vergleich zu 400g zuvor? Der Preis bleibt immer gleich.

Aber die Abzocke im Supermarkt geht auch anders. So tricksen die Hersteller nicht nur bei der Füllmenge, sondern auch bei den Inhaltsangaben. Im Supermarktregal werden Produkte mit einem höheren Anteil an hochwertigen Inhaltsstoffen angeboten. Was der Verbraucher allerdings nicht weiß: Die Füllmenge wurde gleichzeitig verringert, sodass im Endeffekt sogar weniger hochwertige Inhaltsstoffe als zuvor in den Lebensmitteln sind.

Der Grund für die Festlegung der Füllmenge seitens der Hersteller liegt darin, dass vor einem halben Jahr die gesetzlich verbindliche Füllmengen-Regelung aufgehoben wurde. Sollte man jetzt als Verbraucher beim Einkauf mehr Zeit einplanen, um die Maßangaben, Inhaltsstoffe und Preise genau zu vergleichen?

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